"Zusammen mit Meditation kann Therapie so etwas wie einen Abschluss finden."

Innere Arbeit oder spirituelle Therapie, wie ich sie verstehe, erlebe und erfahren haben, ist die Kombination von humanistischer Psychotherapie mit östlicher Meditation.

Methoden sind zum Beispiel körperorientierte Meditation, Achtsamkeitsarbeit, Gesprächstherapie und individuelle systemische Aufstellungen. Das bedeutet, es ist keine Psychotherapie im schulmedizinischen Sinn und keine herkömmliche Arbeit, die sich nach Leistung bemessen lässt.

Die Kombination von Erkenntnissen aus Psychologie und Meditation gibt es bereits seit einigen Jahrzehnten unter verschiedenen Namen. Meiner Erfahrung nach profitieren beide Ansätze voneinander. Sie können zusammen eine Tiefe erreichen und Prozesse abkürzen, weil sie wie von "zwei Seiten" vielen Menschen innere Kraft geben und Klarheit schaffen.

Meiner Erfahrung nach führt die Kombination von Psychotherapie und Meditation auch zu einer anderen inneren Haltung zum Leben und seinen Herausforderungen, wie es zum Beispiel in der Resilienz-Forschung seit einigen Jahrzehnten untersucht wird. Man könnte sagen, es kann sich eine persönliche Kultur der psychischen Widerstandsfähigkeit entwickeln.

Gemeinsam ist Meditation und Psychotherapie unter anderem so etwas wie Vertrauen und Hingabe an den eigenen, persönlichen Prozess; die Neugier an bislang unbekannten eigenen Qualitäten und Fähigkeiten; und die Sehnsucht nach einer altbekannten Stille, Geborgenheit und Verbundenheit, die irgendwann irgendwie verloren gegangen ist. – Und schließlich als Gemeinsamkeit vielleicht noch etwas, das nicht gesagt und gedacht werden kann und erst entdeckt und erfahren werden will ...

"Was ist spirituelle Therapie? Psychotherapie und Meditation zu kombinieren."
Dieses ca. 10 minütige Video gibt einen Eindruck über meine Arbeitsweise.